Kinder in der geistigen Welt

06.02.2018 | Paul Meek
Auszug aus dem Buch: Das Tor zum Himmel ist immer offen


In dem folgenden Artikel möchte ich mich den Kindern in der »geistigen Welt« widmen, und die häufigsten Fragen, die mir immer wieder gestellt werden, auf diesem Wege beantworten. In meinem ersten Buch habe ich mich intensiv mit den verstorbenen Babys befasst; in meinem zweiten Buch möchte ich über Kinder verschiedener Altersgruppen in der »geistigen Welt« sprechen.

Die meiste Zeit meines Lebens habe ich als Medium gearbeitet meine ersten Sittings gab ich, als ich dreizehn Jahre alt war! Ich habe mit Kindern aller Altersstufen kommuniziert. Um einige Kriterien besser erläutern zu können, habe ich sie in drei Gruppen unterteilt: Kinder unter sieben, Kinder zwischen sieben und dreizehn und Teenager von dreizehn bis achtzehn Jahren.

Mir ist bewusst, dass mancher unter Ihnen meint, zwischen 16 Jahren und 18 Jahren hätte man einen Jugendlichen und kein Kind mehr vor sich. Für die Eltern ist es jedoch auch in diesem Alter noch ein Kind! Es mag zudem viele Fälle geben, wo man ein Kind nicht eindeutig einer Gruppe zuordnen kann, weil es für sein Alter schon sehr weit entwickelt ist oder aber auch kindlicher wirkt, als es seinem Alter entspricht.

Jedes Kind ist ein Individuum, und nur die Eltern wissen, welchen Entwicklungsstand es hatte, als es in die »geistige Welt« gegangen ist. Mein Ziel ist es, Ihnen zu vermitteln wie die Kinder in der »geistigen Welt« aufgenommen werden, und wie ihre Entwicklung dort weiter geht. Wenn ein Kind in die »geistige Welt« wechselt, spielt die Zeit genauso wie bei den Erwachsenen keine Rolle mehr, und deshalb ist es nicht wichtig, wie schnell sich das Kind dort entwickelt. Das ist
individuell sehr unterschiedlich und deshalb nicht in irdischen Begriffen und Zeitmaßstäben zu erklären. Alle Kinder in der »geistigen Welt« werden immer mit anderen Kindern zusammen sein. Stellen Sie sich einen großen Park hier auf der Erde vor, wo es viele Spielmöglichkeiten gibt. Im Park spielen viele Kinder unterschiedlichen Alters. Was, glauben Sie, geschieht? Einige spielen fröhlich zu zweit, erfreuen sich an der Gesellschaft des anderen, andere sind vielleicht glücklich, wenn sie in einer kleinen Gruppe sein dürfen, während wiederum andere sich in einer größeren Gemeinschaft glücklich fühlen. Ein paar kleinere Kinder schauen immer wieder zu ihrer Mama, die sie in den Park begleitet hat und auf einer Parkbank sitzt. Diese Mutter wird in der »geistigen Welt« stellvertretend durch ein anderes liebendes Wesen ersetzt. Sie vergewissern sich, dass auch sie ihnen beim Spielen zusieht. Einige ältere Kinder wenden sich von den jüngeren ab und suchen Gruppen, die ihrem Alter entsprechen. Es gibt jedoch auch ältere Kinder, die sich zu den jüngeren hingezogen fühlen; sie helfen ihnen liebevoll und lernen mit ihnen, was auch für sie von Nutzen ist und ihrer Entwicklung hilft. So wie hier auf der Erde finden sich auch die Kinder in der »geistigen Welt« sehr häufig in Gruppen zusammen.

Auf der Erde werden die Kinder genetisch bedingt innerhalb einer bestimmten Zeit erwachsen! Sie müssen eine Schulklasse in einem Jahr abschließen, sie müssen innerhalb einer begrenzten Zeit bereit sein, in die weiterführende Schule zu wechseln. Mit dreizehn werden sie als Teenager eingestuft – ob sie nun wirklich schon so weit entwickelt sind oder nicht! Jeder, der mit Kindern zusammen ist, weiß, dass jedes Kind ein besonderes Individuum ist. Jedes Kind ist anders und hat seinen eigenen Charakter. In der »geistigen Welt« dürfen sich die Kinder ohne vorgegebenen Druck entwickeln. Sie müssen nicht das werden, was von ihnen „erwartet“ wird, sie müssen weder Eltern noch Lehrern noch den vielen anderen gefallen. Für uns ist das alles sehr schwer zu verstehen. Wir wissen, dass es in der »geistigen Welt« eine Art von Schulen gibt, in denen Kinder in Gruppen von weisen Seelen betreut werden, doch auch dies geschieht ohne Druck und Einschränkungen. Sie erhalten Lektionen über spirituelles und geistiges Wissen, das hilfreich für ihre weitere seelische Entwicklung ist. Außerdem wissen wir, dass Kinder aus der »geistigen Welt« die Erde besuchen, wann immer sie das wünschen. Sie besuchen ihre irdischen Familien und Freunde, denen sie sich oft nähern, wobei sie auch von ihren irdischen Lieben lernen. Man kann sagen, sie lernen in zwei Dimensionen; in der Dimension des Lebens und in der Dimension der »geistigen Welt«.
Viele irdische Kinder erzählen, dass sie mit imaginären Freunden spielen – oft sind diese Freunde jene Kinder aus der »geistigen Welt«, die sich von ihnen angezogen fühlen.

Während sie nach eigenen Vorstellungen heranwachsen, wird allmählich der Wunsch schwächer, die Schattensphäre (die irdische Ebene) zu besuchen, jene Sphäre, wo die Schwingungen dichter und gröber sind. Sie stimmen sich stärker in die feineren Schwingungen der »geistigen Welt« ein. Vielleicht verstehen jetzt die Eltern, die mir oft sagen: „Ich habe meine kleine Tochter immer wahrgenommen, doch inzwischen spüre ich sie kaum noch! Es ist, als wäre sie weiter weg gegangen.“ Sie bleiben immer die Mutter, der Vater bleibt immer der Vater, und das gilt auch für Tanten, Großmütter und alle Arten von Verwandten. Niemand in der »geistigen Welt« kann Sie ersetzen! Auch wenn Sie die Anwesenheit Ihres Kindes nicht mehr spüren, sind Sie deswegen nicht aus den „Gedanken“ Ihres Kindes verschwunden. Da es den Kindern möglich ist, uns zu besuchen, verspüren sie kein „Verlangen“, keine „Sehnsucht“ nach uns.

Wenn sie in der »geistigen Welt« Fortschritte machen, wird es ihnen gelingen, sich geistig mit uns zu verbinden. Auf diesem Weg der Kontaktaufnahme, wo die Schwingungen verlangsamt und abgesenkt werden müssen, können Kinder ohne große Mühe sich auf unsere Ebene einstimmen. Dies vollzieht sich in einer Art „Tagtraum“ oder „Tagvision“. Oft besuchen sie uns nachts, wenn wir schlafen. Wir alle treffen unsere Lieben von Zeit zu Zeit im Schlaf, während der sogenannten Traumphase. In der »geistigen Welt« gibt es keine Nacht, und die Ruhe und Stille hier auf der Erde ist für viele besonders geeignet, sich uns zu nähern. Sie sehen also, dass die Kinder Möglichkeiten haben, sich auf unsere Seite des Lebens einzustimmen! Leider sind sich die meisten von uns dessen nicht bewusst. Wir alle träumen, aber viele von uns können sich beim Aufwachen nicht mehr an diese Träume erinnern.
Wenn ein Medium in die Kommunikation eintritt, ist das nicht immer einfach. Ein sehr kleines Kind, das im Augenblick des Abschieds vielleicht drei oder vier Jahre alt war, kann nur mit dem aktuellen Stand seiner Intelligenz kommunizieren! Kinder haben ihre Erinnerungen und können deshalb auf ihre eingeschränkte Weise ihre Identität beweisen. Ältere Kinder übermitteln dem Medium vielleicht mentale Bilder aus der Vergangenheit, wie zum Beispiel verflossene Erinnerungen, Lieblingsspielzeuge, die liebsten Spiele, Geburtstagsfeste und Schulfotos. Manchmal hält das Medium ein Kind für jünger, als es im Augenblick des Übergangs war. Das liegt nicht allein an der übermittelten Information – oft wirken Kinder in der »geistigen Welt« auch jünger.

Häufig hat ein Kind auch ein „mentales Bild“ davon, wie es in seiner irdischen Zeit aussah, selbst wenn es in der »geistigen Welt« vorangekommen ist und in all den verbrachten Jahren im Jenseits weiter gewachsen ist. Dennoch zeigt es dem Medium während der „Medialen Kommunikation“ dieses „mentale Bild“, damit der Empfänger (Eltern, Großeltern usw.) etwas damit anfangen kann und es leichter erkennt.
Auf der irdischen Ebene können es junge Teenager oder Kinder kaum erwarten, erwachsen zu werden. Viele möchten „ausgeflippte“ Kleidung tragen, viele wollen mit den Dingen der Kindheit nichts mehr zu tun haben. Sobald sie in der »geistigen Welt« sind, wäre es logisch, wenn diese Kinder sich einem Medium gegenüber etwas älter darstellen würden!
Was die „mediale Kommunikation“ angeht, müssen wir aufrichtig sein, aber es ist auch nicht immer ein „Fehler“ des Mediums, wenn das Alter eines Kindes nicht exakt festzustellen ist.

Viele Kinder erscheinen bei einem Sitting zusammen mit älteren Familienmitgliedern und Verwandten, dadurch wissen wir, dass der Kreis der Familie und der Lieben in der »geistigen Welt« ohne Zwang beibehalten wird. Zu wissen, dass die Großmutter sich um unseren jungen Sohn kümmert oder Onkel Johann über unsere Tochter wacht, ist sehr tröstlich für uns.

Nach der medialen Kommunikation teilen mir die Menschen oft mit, sie könnten akzeptieren, dass ihr Kind in der »geistigen Welt« heranwächst. Dennoch haben sie ein wenig Angst vor dem erneuten Zusammentreffen nach ihrem eigenen Tod. „Vielleicht erkenne ich ihn ja gar nicht, oder möglicherweise erkennt er mich nach dreißig Jahren nicht mehr?“ Solche Befürchtungen sind völlig unbegründet. Sobald Sie in der »geistigen Welt« sind, werden Sie Ihren Sohn wieder erkennen. Sie werden ihn in Ihrer Seele spüren. Er wird Sie

ebenfalls erkennen; bedenken Sie, dass er so viele Gelegenheiten hatte, Sie zu „sehen“ und sich mental auf Sie „einzustimmen“! Ihre körperliche Erscheinung wird deshalb keine Überraschung für ihn sein. Dieses Treffen wird voller Freude sein, deshalb sollten Sie sich darüber keine Sorgen machen. Ihre Befürchtungen sind verständlich – doch sie bestehen nur aufgrund fehlenden Wissens. Mein Ziel ist es, mein kleines bisschen an Wissen mit meinen Lesern zu teilen, um solche Ängste zu zerstreuen.

Kinder unter sieben Jahren

Wenn kleine Kinder auf die andere Dimension wechseln, ist es wirklich sehr erstaunlich, wie schnell sie sich an das Leben in der »geistigen Welt« anpassen. Sie schlafen recht bald nach der Ankunft, und während dieses Schlafes ist die Erinnerung an das irdische Leben für eine Weile gedämpft! So kommt kein Verlangen nach Mama oder Papa auf. Dieser angenehme verträumte Schlaf tröstet das Kind sehr.

Irdische Kinder halten oft bis ins siebte Lebensjahr ohnehin eine Verbindung zur Astralwelt aufrecht. In den ersten drei Jahren ist diese Verbindung sehr stark. Sind sie erst einmal in den Astralleib zurückgekehrt, erkennen sie die »geistige Welt« als ihre Heimat und erinnern sich an die Zeit vor ihrer Geburt. Diese Erinnerung an die wahre „Heimat“ ist tief in uns allen verwurzelt, denn wir sind alle geistige Wesen und Kinder spüren es noch viel stärker und fühlen sich automatisch zu Hause.
In einem späteren Stadium dieses Schlafes träumen sie, und in ihren Träumen stellen sie zeitweilig eine mentale Verbindung zu ihren irdischen Familien her. Manche der älteren Kinder sehen und spüren unsere große Traurigkeit und unsere Verlassenheit, sie können jedoch diese Gefühle nicht wirklich verstehen! Schließlich sind sie selbst ganz glücklich, es geht ihnen gut, und sie wünschen sich, uns in kindgemäßer Weise zu trösten und uns ihre Liebe zu zeigen.
Wenn sie dann aufwachen, werden sie von Lichtwesen versorgt und betreut, die wir als Engel bezeichnen. Diese Lichtwesen begleiten sie auf die Erde, wenn sie den Wunsch haben, uns zu besuchen. Leider zeigen Sorge und Kummer sich in der Aura, was jene in der »geistigen Welt« als dickes, dunkles Tuch wahrnehmen, das uns umhüllt. Bisweilen gelingt es geistigen Wesen, uns durch diese Hülle zu erblicken. Kinder besitzen jedoch durch ihre Sensibilität
einen noch klareren Blick, deshalb ist ihre Wahrnehmungsfähigkeit viel reiner und empfindsamer. Dieser erste kurze Kontakt verläuft entsprechend, es kommt ihnen so vor, als befänden sich ihre irdischen Lieben im Zimmer nebenan! Tatsächlich passen sie sich sehr rasch an das Leben in der »geistigen Welt« an, das ihnen sehr natürlich
erscheint.
Manche kleinen Kinder hängen sehr an ihrer irdischen Mutter, und das ist auch die erste und größte Frage, die jede Mutter sich stellt: „Wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, wie kann mein Kind ohne mich zurechtkommen? Es wird doch sicher seine Mami brauchen?“ Die Verbindung zur irdischen Mutter wird verringert, und um diesen „Wechsel“ der Dimension auszugleichen (den Kinder viel leichter nehmen als Erwachsene, weil es ein ganz natürlicher Vorgang ist), erscheint zeitweilig eine Mutterfigur, kein Ersatz, sondern einfach jemand in der Nähe, der für eine Weile die Mutterrolle übernimmt. Das kann auch jemand aus der Familie sein, wie zum Beispiel die Großmutter, die Tante, die Cousine oder eine gute Freundin. Gelegentlich geht eine junge Mutter in die »geistige Welt« hinüber, die sehr an Kinder gewöhnt ist, so dass es für sie selbstverständlich ist, für eine gewisse Zeit mit einem Kind im Jenseits zu reden und zu spielen. Möglicherweise fühlt das Kind sich mit dieser Frau sehr wohl und bleibt einige Zeit in ihrer Obhut. Manchmal erfahren vielleicht Frauen, die auf Erden nie eigene Kinder haben konnten, für eine Weile die Freuden des Mutterseins. Dennoch ist es weit „üblicher“, dass ein Kind von jemandem aus der Familie betreut wird. Diese Betreuung ist zusätzlich zu der ständigen Fürsorge der Engelwesen, die immer greifbar sind. Man darf nicht vergessen, dies ist immer nur eine vorübergehende Situation, weil das Kind sich sehr schnell an die »geistige Welt« anpasst und Fortschritte macht. Niemand in der »geistigen Welt« kennt Schmerzen, Furcht oder Sorgen, niemand erfährt Verlangen oder Sehnsucht – diese Gefühle lassen sie alle zurück, wenn sie in die Welt des Lichts gehen. Nach einiger Zeit erinnern sich die Kinder allmählich an das „Erdenleben“, obwohl sie sich schon sehr gut auf das geistige Leben eingestellt haben. Man sagt, selbst sehr kleine Kinder würden eine Art von „Rückschau“ erleben, in der sie ihr Leben einschätzen und bewerten, doch das wird sehr viel später mit der Hilfe und Anleitung höherer und weiserer Geistwesen stattfinden. Sie suchen sich ihren Weg zurück durch die Wälder, denn Kinder haben mir erzählt, dass sie auf ihrem Abstieg durch den Dunst auf die schattige Erde, die ihnen irgendwie düsterer vorkommt als die Lichtwelt, sie den Eindruck hatten, als würden sie durch einen dichten Wald aus schweren oder großen Bäumen gehen, der sie in die Täler der Erde führt. Dann besuchen sie ihre Familie, das Schlafzimmer, ihre Spielsachen; oft spielen sie mit ihren irdischen Freunden, ihren Brüdern, Schwestern und Haustieren (Katzen, Hunden oder anderen Tieren). Oft sitzen sie bei Mami oder Papi auf dem Schoß oder neben ihnen auf der Couch! (Leider bemerken Mami und Papi in den meisten Fällen absolut nichts von diesem Vorgang.) Häufig besuchen sie auch die Großeltern, Tante und Onkel, oder andere Verwandte und Freunde. Nach einer Weile kehren sie wieder in die Welt des Lichtes zurück, die nun ihr neues Heim ist, wobei sie aber wissen, dass sie die Erde immer dann, wann sie wollen, besuchen können.

Kinder zwischen sieben und dreizehn

Bei den jüngeren Kindern dieser Altersgruppe verhält es sich ganz ähnlich wie bei den kleineren Kindern, über die ich bereits gesprochen habe, außer dass bei den größeren Kindern die Erinnerung an die »geistige Heimat« nicht so ausgeprägt sein wird wie bei den Kleinen!
Je länger jemand auf Erden verweilt, desto größer ist das „Erinnerungs vermögen“ an das irdische Leben. Kinder in diesem Alter erleben nur eine kurze Periode des Rückblicks über ihr Erdenleben, in der sie alles, was sie erlebten, bewerten und analysieren. Dies findet während eines tiefen Schlafes statt, in dem die Seele träumt, wobei die Träume der Seele und bestimmte Szenen erneut betrachtet werden. Sie werden dann ihr Leben mit ihrem derzeitigen Bewusstsein beurteilen und bewerten. Viele Kinder sind von Natur aus sehr sensitiv und spirituell veranlagt. Selbst in so jungen Jahren erkennen sie die auf Erden gelernten Seelenlektionen, was ihnen für ihre weitere Entwicklung in der »geistigen Welt« von Nutzen sein wird.
Ihre Anpassungsphase in der anderen Welt ist in keiner Weise „schmerzlich“ und lässt sich nicht mit dem viel tieferen Schlafstadium der „Selbsteinschätzung und Selbstbeurteilung“ vergleichen, welches die Erwachsenen nach ihrem Übergang erleben. Viele Menschen werden es vielleicht nur schwer akzeptieren können, dass so kleine Kinder ihr irdisches Leben bewerten sollen, doch dies ist nur ein ganz kurzer Prozess, weil in einem viel späteren Stadium ohnehin eine Gesamtbeurteilung stattfindet, in der mit der Hilfe höher entwickelter Geistwesen feinere und detailliertere
Einschätzungen und Bewertungen vorgenommen werden. Wenn die verstorbenen Kinder aus ihrer Schlafphase erwachen,
werden sie unter ständiger Anleitung durch höhere und weisere Wesen (wir würden sie als Engel bezeichnen) und von Familienmitgliedern in der »geistigen Welt« betreut. Manche dieser Familienmitglieder erkennen die Kinder vielleicht wieder, andere erkennen ihre Seele und recht bald nehmen sie Kontakt mit denen auf, die ihnen geistig nahe stehen. Kinder passen sich äußerst schnell an, und oft finden sich jene mit gleichen Interessen oder Fähigkeiten in kleinen Gruppen zusammen.
Wie kurz die Zeit auf Erden auch gewesen sein mag, so ist doch die Seele an Erfahrung gewachsen, sie hat Seelenlektionen erlernt, denn kein Leben hier auf Erden besteht ohne Zweck, Form und Plan. Die Kinder können die Verbindung zur irdischen Ebene leicht herstellen, und sie besuchen die Wohnung ihrer Familie, aber auch
Freunde und gelegentlich vielleicht ihre Schulen. Die älteren Kinder können den Kummer und die Sorgen ihrer Lieben auf Erden spüren und verstehen. Sie bemühen sich sehr, sie zu trösten und versuchen sich erkennbar zu machen, weil sie ihnen sagen wollen: „Mir geht's gut, seid nicht so traurig!“ Wie Sie sehen, können die Kinder, wann immer sie das Verlangen haben, nach uns schauen und bei uns sein. Sie verlangsamen ihre Schwingungen und dadurch synchronisieren sie sich mit den Schwingungen der Erde. Wie bereits erklärt, gibt es unterschiedliche Wege, sich auf das Erdenleben einzustimmen. Wenn die Kinder eine Weile in der »geistigen Welt« verbracht haben, gibt es für sie kein „Heimweh“ mehr; sie fühlen sich dort sehr zu Hause und sind froh, dass ihre Seele lernen und vorankommen darf. All die Fähigkeiten und Begabungen, über die ein Kind verfügt, werden in der »geistigen Welt« noch weiter gefördert und weiterentwickelt, und ihre Seele wächst an Wissen und Erfahrung.

Teenager zwischen dreizehn und achtzehn

Die Pubertät verläuft von Teenager zu Teenager sehr individuell und unterschiedlich. Sie befinden sich in einem Übergangsstadium, in dem sie weder Kind noch Erwachsener sind. Die moderne Welt verlangt sehr viel von unseren Teenagern.
Sie müssen es schaffen, viel zu lernen und zu studieren, aufzuwachsen und mit ihrem emotionalen Zustand zurecht zu kommen. Sie brauchen einerseits Sicherheit, Liebe und Unterstützung durch die Familie und versuchen andererseits, daraus auszubrechen, weil sie sich bisweilen sehr eingeschränkt fühlen. Manche Teenager sind sehr sensitiv und liebevoll, andere sind etwas schwer zu verstehen, was nachvollziehbar ist, denn sie durchleben eine schwierige Zeit. Wenn solche Menschen in die Welt des Lichts hinübergehen, brauchen sie Zeit, sich „auszuruhen“ und „wahrzunehmen“, dass gewisse Zwänge nicht mehr existieren, weil „Zeit“, wie wir sie hier auf Erden verstehen, nicht mehr über sie
bestimmt!
Teenager treten in das Schlafstadium ein und überschauen noch einmal ihr irdisches Leben, wobei sie häufig emotionale Erfahrungen wiedererleben, das Erlebte aus anderer Sicht wahrnehmen und ihren eigenen Weg des Lernens bewerten. Sie sehen nicht nur ihre eigenen Stärken und Schwächen, sondern erkennen allmählich den Sinn hinter „ihrem Leben“, das nach Ansicht mancher so abrupt beendet worden ist. Sie sehen, welchen Einfluss andere auf sie hatten, aber sie bemerken auch die Auswirkungen ihrer Worte, Taten und sogar ihrer Gedanken. Es wird ihnen zum ersten Mal bewusst, welchen Einfluss und welche Wirkung ihre Taten, Worte und Gedanken auf andere gehabt haben! Alles in allem benötigen sie Zeit, um all das zu verarbeiten und sich auf die neue Situation einzustellen. Das ist nicht immer einfach, weil manche Teenager emotional etwas labil sind. Oft erlangen sie nach der Zeit der „Rückschau“ ein besseres Verständnis und fangen an, ihr Verhalten zu begreifen! Dies verläuft ganz allmählich.

Vergessen wir nicht, dass auch wir oft Erwachsenen gegenüber Dinge gesagt haben, die wir bedauern, dass wir alle jemanden gekränkt haben, auch wenn es unbeabsichtigt war. Doch auch wir sind von anderen gekränkt und verletzt worden! Wir wurden enttäuscht oder missverstanden. Gewöhnlich findet man nach einiger Zeit in der »geistigen Welt« seine Selbsterkennung.

Jede Seele hat ein Ziel! Während des Schlafstadiums gewinnt die Seele an Erkenntnis für ihren weiteren Fortschritt. Meist ist sie bestrebt, ihr Ziel zu erreichen, das sie sich gesetzt hat, was immer das auch sein mag. Hier in der »geistigen Welt« gibt es viele Möglichkeiten und Gelegenheiten, dieses Bestreben zu erfüllen, auch wenn es für uns nur schwer zu verstehen ist. Abgesehen von der Verbindung mit anderen Lieben aus ihrer Familie schließen sich Teenager Gleichgesinnten an und helfen einander! Oft erscheinen sie mir in einer medialen Kommunikation und erklären: „Oh, ich habe mich mit dem und dem getroffen, und er hat mich in alles hier oben eingeweiht!!“ Diese „Altersgruppe“ findet sich (anders als Babys und kleine Kinder) im jenseitigen Leben am schnellsten zurecht.

Wenn sie mit der „Erde“ Kontakt aufnehmen wollen, stellen sie oft fest, dass sie über „Gedanken“ mit uns kommunizieren können, ehe sie lernen, ihre Schwingungen zu verringern, wie das die kleineren Kinder tun. Manchmal machen sich Teenager auf Erden bemerkbar, indem sie ihre Kraft und ihre Fähigkeiten dazu verwenden, einen Computer ein- oder auszuschalten oder das Radio aufzudrehen, ja manchmal sogar auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht zu hinter lassen!! Wie es scheint, haben sie auf diesem Gebiet besondere Begabungen. Sie helfen einander, und nach einiger Zeit bemühen sie sich, jene zu trösten und zu unterstützen, die noch auf der Erde sind.

Wie wir Hinterbliebenen mit dem Verlust unserer Kinder zurechtkommen!

„Es gibt nichts Schlimmeres, als ein Kind zu verlieren!“ Diesen Satz sagen wir alle, ohne wirklich über jedes Wort nachzudenken! Aber: Sie können Ihr Kind nicht verlieren! Ihr Kind wechselt nur von einer Dimension in eine andere. Der physische Körper wird zurück gelassen. Jetzt finden sich unsere Lieben in ihrem Astralleib wieder. Ihr Kind bleibt Ihr Kind, und die Bande der Liebe, die Sie miteinander verbunden haben, während Ihr Kind hier auf Erden war, sind so stark wie eh und je!
Ich greife den einleitenden Satz noch einmal auf: „Es gibt nichts Schlimmeres für die Eltern, wenn das eigene Kind vor ihnen in die »geistige Welt« geht.“

Wenn ein Elternteil stirbt, ist das sehr schmerzlich, und auch der Tod eines Bruders oder einer Schwester ist eine Erfahrung, die weh tut; das Hinscheiden des Partners, sei es der Ehemann oder die Ehefrau, kann herzzerreißend sein. Doch nichts ist mit dem Tod des eigenen Kindes zu vergleichen! Das erste Gefühl wird sein, dass Sie selbst ebenfalls den Tod herbeiwünschen! Sie sehen im Leben hier keinen Sinn mehr, alles erscheint so bedeutungslos. Jeder von uns trägt irgendwie den Gedanken in sich, dass wir vor unseren Kindern Abschied von dem physischen Leben nehmen sollten! Es wird jedoch nie darüber gesprochen, kein Gesetz schreibt es vor, und doch erhoffen wir genau das in unseren Gefühlen! Denn wir glauben, dass es so richtig ist.

Leider erfahren Eltern, die sich in diesem Stadium des Verlustes und der Trauer befinden, bei weitem zu wenig Hilfe und Beistand! Oft können Freunde und Bekannte nicht einmal mit den Trauernden reden, weil sie die schmerzliche und unangenehme Situation selbst nicht verkraften und der Trauer und den Tränen der Eltern fassungslos gegenüber stehen würden! Nach der Zeit des Verlustes ihres Kindes sind viele Eltern oft sehr isoliert, weil sie in ihrer Trauer kein Mitleid ertragen können und deshalb lieber allein sind. Nach einem solchen „Ereignis“ werden Ehen oder Partnerschaften oft großen Belastungen unterworfen, und es ist nicht ungewöhnlich, dass in vielen Fällen eine Trennung oder Scheidung
folgt.
Sie müssen geduldig sein und sich Zeit zugestehen, um mit der neuen Situation fertig zu werden, wie schwer das auch für Sie sein mag. Ihr Kind ist damit konfrontiert, sich auf die »geistige Welt« einzustellen – und auch Sie müssen sich an die neuen Gegebenheiten anpassen. Manche benötigen oft ein Jahr für die Periode der tiefen Trauer, andere länger, einige sogar mehrere Jahre! Für Sie ist es wichtig, sich zu sagen: „Ich habe als Vater/Mutter alles getan, was ich konnte, und wir werden wieder zusammenfinden.“ Schließlich kann Ihr Kind Sie besuchen, dadurch kennt es keine
Sehnsucht. Es ist in vielen Fällen nur der physische Körper, der schwere Mantel, der den Zugang zur »geistigen Welt« blockiert. In der Regel ist es jedoch nicht möglich, dass Sie Ihr Kind während solcher Erdenbesuche sehen. Dennoch wird der Kontakt aufrecht erhalten.
Ich weiß, dass der Verlust für die Eltern sehr schwer ist, bedenken Sie jedoch, wenn Sie Glauben und Zuversicht besitzen, dass Ihr Kind in einer besseren Welt lebt. Sie wissen dann, dass es keinen Schmerz und kein Leid kennt, und dieses Wissen wird Ihnen ein wenig Trost spenden.

Wenn die Zeit der tiefen Trauer vorüber ist, mag es Ihnen sehr hart und ungerecht vorkommen, aber es ist Ihnen nur eine große „Zeit der Prüfung“ auferlegt worden, eine Prüfung, wie selbstlos und rein Ihre Liebe ist!

Ihrem Kind ist in seiner neuen Heimat alles Glück zu wünschen, man muss sie glücklich sehen wollen, auch wenn das bisweilen „ohne Sie“ bedeutet! Das Band zwischen Ihnen kann nie durchtrennt werden, doch Ihr Kind muss die Freiheit haben, weiterzugehen, zu lernen und zu leben! Durch Ihre Liebe darf das nie in irgendeiner Weise behindert werden. Das ist für uns alle der härteste „Test“ des Lebens. Nicht nur Eltern müssen das lernen, sondern alle, die ein
Kind sehr geliebt haben, müssen die Tatsache akzeptieren, dass das Kind frei sein muss!
Wenn ein Kind die Erde besucht und unsere Traurigkeit sieht, kann ihm das sehr wehtun und bisweilen in seiner Entwicklung hinderlich sein. Kleine Kinder können das einfach nicht verstehen, genauso wie sie während ihrer irdischen Existenz gespürt haben, wenn Mami oder Papi aufgeregt oder traurig waren, jedoch keine Vorstellung davon hatten, was hinter den Gefühlen steckte. Ein älteres Kind versteht natürlich viel mehr und fühlt sich vielleicht sogar verantwortlich für die Traurigkeit! Ich weiß, für die Hinterbliebenen ist es sehr schwer, aber Trauer und Kummer sind natürliche Vorgänge und nicht zu vermeiden. Wir wünschen uns, dass unsere Kinder mit uns mental kommunizieren! Auf keinen Fall sollten wir diese Kommunikation durch unsere Traurigkeit stören, die für sie eventuell belastend wirken würde. Deshalb müssen wir uns mit aller Kraft darum bemühen, wieder zum normalen Leben zurückzukehren, sobald die Zeit der tiefen Trauer vorüber ist. Sprechen Sie über ihn oder sie, beziehen Sie sie ins Familienleben ein. Mit der Zeit wird die Trauer schwächer und legt sich von selbst.

Nach sechs Monaten oder einem Jahr verspüren Sie möglicherweise den Wunsch, ein Medium aufsuchen, was Ihrem Kind die Möglichkeit gibt, Ihnen etwas mitzuteilen, was immer es auch sein mag. Der Kontakt tut möglicherweise beiden Seiten unendlich viel Gutes, aber besonders hilft er Ihnen! Ich habe schon darauf hingewiesen, dass jene in der »geistigen Welt« uns sehen können; sie können sich weitgehend auf unser Leben einstimmen und haben deshalb, anders als wir, kein Verlangen und keine Sehnsucht nach uns. Stellen Sie Blumen neben ein Foto und sagen Sie ihm oder ihr, dass Sie sie/ihn lieben. Liebe ist etwas, von dem niemand zuviel haben kann! Versuchen Sie, nicht an die Ursache des Todes zu denken, das würde Sie nur belasten! Behalten Sie die Verstorbenen im Gedächtnis, wie sie waren – lächelnd, lachend, voller Leben und bisweilen voller Übermut.
Ich bin immer sehr erfreut, wenn Eltern, die an einem Seminar teilnehmen und die ersten Grundlagen der Medialität erlernen, während einer Meditationsübung ihr eigenes Kind „sehen“! Selbst wenn es sich dabei um ein „einmaliges“ Ereignis handelt, bewirkt es ein Wunder. Sie haben ihr liebes Kind gesehen, mit dem eigenen geistigen Auge! Außerdem haben Sie auch seine Anwesenheit gespürt, und natürlich auch seine Liebe. Es fließen viele Tränen! Aber es sind Freudentränen! Häufig sehen auch andere in der Gruppe „das Kind“ oder gelegentlich „Kinder“, aber nichts zählt so sehr wie die persönliche Erfahrung, der persönliche Kontakt. So - bald ein Kontakt hergestellt wurde, verliert sich die große Traurigkeit! Sie wissen, dass Ihr Kind lebt!!! Es gibt hingegen so viele Eltern, die Sehnsucht nach einer solchen Erfahrung haben, was leider, durch die fehlende mediale Veranlagung, nicht in Erfüllung geht.

Natürlich ist das nicht die einzig mögliche Gelegenheit für einen Kontakt mit der »geistigen Welt«. Oft erhalten Menschen einen solchen Kontakt zu Hause, im Garten, in einem Park oder wo auch immer. Sehr viele Leute haben mir gesagt: „Paul, ich bin gerade vom Einkaufen nach Hause gekommen, und für einen Augenblick habe ich meinen Sohn gesehen, wie er am Tisch saß und lächelte!“ Oder jemand sagt: „Ich war im Park spazieren, in dem meine Tochter so gern gespielt hat, als ich sie plötzlich neben mir stehen sah!“ Solche Erscheinungen wiederholen sich sehr selten, aber sie haben bewirkt, dass Mami oder Pappi jetzt wissen, dass ihr Kind lebt und es ihm gut geht!

Manche Menschen lassen das Kinderzimmer unverändert und bewegen nichts von der Stelle! Andere wechseln die Sachen nach einiger Zeit aus. Manche Eltern geben die Kleidung, die Spielsachen und persönlichen Dinge ihres Kindes weg oder behalten vielleicht nur ein paar Stücke als persönliche Erinnerung, während andere nicht im Traum daran dächten, sich von den Dingen zu trennen, sie mit ihrem Kind zu tun haben. Einige Menschen brauchen einfach mehr Zeit als andere, und das muss man akzeptieren. ach einigen Jahren ist es jedoch besser, sich nicht mehr an die Vergangenheit u klammern. Ich habe extreme Fälle kennen gelernt, wo die Mutter jeden Morgen saubere Unterwäsche auf das Bett ihres toten Sohnes legte! Sieben Jahre nach seinem Tod war was immer noch ihre tägliche Gewohnheit!
Eine andere Dame sah sich nichts im Fernsehen an, wenn ihre Tochter keinen Kontakt herstellte und ihr sagte, welches Programm die sich ansehen sollte! Dabei war die Tochter schon vor mehr als zehn Jahren in die »geistige Welt« gegangen! Für solche extremen Fälle muss man Verständnis haben, denn die Betroffenen benötigen viel Heilung und viel Liebe; es ist ihnen überhaupt nicht bewusst, dass sie ihre Lieben vielleicht festhalten, weil sie nicht fähig sind, sich weiter zu entwickeln und mit der neuen Situation fertig zu werden. Sie hängen an der Vergangenheit, und ohne es wahrzunehmen, behindern sie vielleicht sogar die künftigen Fortschritte ihres Kindes in der »geistigen Welt«. So etwas bleibt nicht unbemerkt, und häufig sind andere Familienmitglieder ehr besorgt und betroffen. Sie wollen helfen, wissen aber nicht wie! Dabei gibt es viele Selbsthilfegruppen, oft hilft es, mit Menschen zu reden, die den gleichen Schmerz, das gleiche Leid erlebt und auch Kinder verloren haben. Sollte diese Hilfe nicht ausreichend sein und den Schmerz nicht mindern, ist es sinnvoll, ein Medium aufzusuchen. In solchen Fällen ist es am hilfreichsten, einen Kontakt zur »geistigen Welt« herzustellen, bei dem der Sohn sagt: „Mami, ich brauche die Unterwäsche nicht! Bitte spare dir die Mühe!“

Nach dem „Tod“ kann nichts mehr so sein, wie es war. Die Beziehung „Mutter-Sohn“ oder „Vater-Tochter“ bleibt bestehen, die Liebe bleibt bestehen und wächst sogar! Doch das tägliche physische Leben ändert sich, und wir müssen diese Veränderungen annehmen, wie hart sie uns auch erscheinen mögen. Unsere Lieben in der »geistigen Welt« sind häufig bei uns, aber sie besitzen keinen physischen Körper mehr und haben kein Verlangen nach irdischen Belangen.
Oft werde ich gefragt, ob es hilft, für unsere Kinder in der »geistigen Welt« zu beten oder für sie eine Messe lesen zu lassen! Unsere Gebete werden unsere Lieben in der »geistigen Welt« immer erhalten. Manche sagen, sie würden sie in Form von Musik erreichen, wie das Lied eines Vogels oder Klang einer schönen Melodie! Andere sagen, sie würden ein sehr helles Licht sehen, und dieses Licht würde, obwohl sie doch in der Welt des Lichts leben, als ein noch hellerer Sonnenstrahl wahrgenommen! Wenn Sie wünschen, dass für Ihr Kind eine besondere „Messe“ gelesen wird, wird das in der »geistigen Welt« ebenfalls erkannt und gefühlt. Außerdem können Sie Ihr Kind in alle persönlichen Feste, wie Geburtstage und vieles mehr, mit einbeziehen, indem Sie in Gedanken mit ihm sprechen, als ob es hier wäre.

Als Engländer halte ich jedoch nicht viel davon, ständig das Grab auf dem Friedhof zu besuchen. Im Gegensatz zu der hiesigen Tradition werden in England die Gräber nicht regelmäßig gepflegt, denn die meisten Engländer sind überzeugt, dass dort nur die menschliche Hülle liegt und der Geist und die Seele Ihres Kindes in der »geistigen Welt« verweilen. Ich will jedoch niemanden beleidigen, weil ich weiß, dass dies der „Ort der letzten Ehre“ ist. Stellen Sie zu Hause frische Blumen vor oder neben ein Foto Ihres Kindes, zünden Sie eine Kerze an, und sprechen Sie auch ein kurzes Gebet! Reden Sie mit Ihrem Kind, als wäre es an Ihrer Seite. Vielleicht spüren Sie es sogar, denn es ist ja wirklich bei Ihnen!

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Paul Meek ist Bestseller-Autor der Bücher "Der Himmel ist nur einen Schritt entfernt", "Das Tor zum Himmel ist immer offen", "Das Leben ohne Ende" und "Zwei Welten im Einklang".

Mit der Video-DVD "Meine Sicht ins Jenseits" demonstriert Paul Meek den Jenseitskontakt und erläutert in der Talkrunde spirituelle Fragen unserer Zeit.

Tauchen Sie ein in die Welt der Medialität und hören Sie die Audio-CD "Musikalische Meditationen". Paul Meek nimmt Sie mit auf eine geistige Reise und begleitet Sie musikalisch am Klavier.